News

Wir sind wieder online…

Das Face-Lifting unserer Homepage dauerte etwas länger als geplant, daher war es hier seit dem Jahreswechsel still um uns. Getan hat sich in den letzten Monaten aber einiges und wir freuen uns, dass wir euch ab jetzt wieder regelmäßig mit Updates versorgen und euch auf dem Laufenden halten können…

Kurzer Rückblick…

So ereignisreich wie das Jahr 2017 mit unserer Shop Eröffnung endete, so spannend und turbulent ging es im neuen Jahr weiter. Seit wir das h3 sports Projekt ins Leben gerufen haben, kommt laufend Neues auf uns zu, verbunden mit vielen Veränderungen und Herausforderungen. Während das Geschäftsleben nun für Dani im Mittelpunkt steht, gilt Michis Konzentration nach wie vor dem Training und den Wettkämpfen. Diese neue unterschiedliche Rollen- und Aufgabenverteilung bedeutet natürlich eine große Umstellung für uns. Haben wir in der Vergangenheit durch das gemeinsame Training überdurchschnittlich viel Zeit zusammen verbracht, sind wir jetzt auf Trainingslager oder bei Rennen öfters getrennt und wir können im Moment nicht mehr so viel gemeinsam trainieren, wie wir gerne würden. Es ist für uns beide sehr ungewohnt und auch nicht so einfach, aber wir sehen es als neue Art von Challenge. Auch wenn wir uns derzeit auf unterschiedliche Dinge konzentrieren müssen, sind wir weiterhin ein Team und versuchen uns gegenseitig so gut es geht zu unterstützen.

Foto Credits: James Mitchell

Sportlich gesehen stand die Saison 2018 für Michi lange Zeit unter einem großen Fragezeichen, da nicht abzusehen war, wann Michi nach ihrer Fußverletzung wieder richtig einsatzbereit ist. „Day by day“ war unser Motto und die einzig mögliche Strategie. Wir wussten, dass der Genesungsprozess länger dauern wird. Dass sich der Wiedereinstieg ins Laufen jedoch so mühsam und langwierig gestaltete, damit hatten wir nicht wirklich gerechnet. Der Bruch war zwar nach 9 Wochen Gips gut verheilt, aber Michi hatte immer noch Schmerzen. Der gesamte Fuß (Sehnen/Bänder usw.) musste sich nach der langen Ruhigstellung erst langsam wieder an die Belastung gewöhnen. Zum Glück hatte sie die Möglichkeit, sich auf einem Antigravity-Treadmill mit reduziertem Körpergewicht Schritt für Schritt wieder ans Laufen heranzutasten. Seit dem ersten Trainingslager auf Lanzarote Anfang März ging es dann aber konstant und endlich schneller bergauf. Daher folgte kurz danach gleich ein weiterer Trainingsblock auf unserer geliebten Trainingsinsel. Michi machte mit jedem Lauf sichtbare und spürbare Fortschritte. Das Training in den anderen zwei Disziplinen lief auch sehr zufriedenstellend und der „Rennhunger“ meldete sich. Wir hatten bis dahin noch immer keine endgültige Rennplanung aufgestellt. Klar war allerdings, dass Michi wieder an der Startlinie stehen würde, sobald Fuß und Coach das OK geben. Die Entscheidung für das erste Rennen fiel dann sehr spontan auf den Ironman 70.3 St.George Anfang Mai!

8. Platz IRONMAN 70.3 St. George (North American Championship)

Fotocredits: Finisherpix

Vielleicht war es etwas riskant, gleich ein Championship Rennen in Amerika als „Comeback-Wettkampf“ und Standortbestimmung zu wählen. Doch Michis Fuß hatte alle Testtrainings gut bestanden und nun galt es herauszufinden, wie es um ihre Form tatsächlich bestellt war…und wie heißt es so schön: wer nicht wagt, der nicht gewinnt!
Michi zeigte in einem, wie erwartet, starkem Starterfeld eine solide Leistung in allen drei Disziplinen und erreichte am Ende als erste Europäerin den 8.Platz. Wir waren mit der Performance und diesem Top 10 Ergebnis nach der längeren Wettkampf-Pause und in Hinblick auf den erheblichen Trainingsrückstand beim Laufen sehr zufrieden. Die Richtung stimmte!

Wir mussten allerdings zur Kenntnis nehmen, dass Training und Wettkampf zwei Paar Schuhe sind und die Belastung in einem Rennen einfach eine Spur höher ist. Der sehr anspruchsvolle, bergige Halbmarathon auf Asphalt war doch noch etwas viel Stress für den Fuß. Geduld war weiterhin gefragt und es blieb uns nichts anderes übrig, als uns „dem Tempo des Fußes“ anzupassen…auch wenn das nach wie vor keine konkrete Saisonplanung bedeutete! Etwas zu übereilen und den Fuß demnach wieder zu überlasten würde keinen Sinn machen! Wir würden die Saison also weiterhin spontan gestalten und dem Fuß die nötige Zeit geben, die er braucht.
Dank regelmäßiger Stoßwellen-Therapie, Physio, sowie Barfuß-Wiesenläufe stabilisierte sich Michis Fuß wieder relativ rasch und wir entschieden uns für die nächste Renn-Belastungsprobe…
dieses Mal jedoch „nur“ auf der Kurzdistanz beim Linz Triathlon Anfang Juni.

1.Platz Linz Triathlon
Olympische Distanz

Foto Credits: Tri Your Life

Es war Michis erste Olympische Distanz seit fast 3 Jahren. Das ungewohnt kurze Rennen in ihrer alten Heimat Linz/OÖ, am Ort ihres ersten Triathlons 1999, bot sich ideal als Test und schnelle Trainingseinheit in mitten eines längeren Trainingsblocks an und sollte außerdem als Vorbereitung für den Ironman 70.3 Staffordshire am 10.6. dienen. Sehr gefordert durch die starke Radfahrerin Simone Kumhofer, entschied Michi schließlich auf der Laufstrecke den Sieg klar für sich und belegte den 4.Gesamtplatz.

Foto Credits: Tri Your Life
Besonders erfreulich war, dass Michis Fuß die harten 10,5 Kilometer sehr gut verkraftete und sie nun zuversichtlich zum nächsten Wettkampf reisen konnte…

 

4.Platz Ironman 70.3 Staffordshire

Der Grund für die Reise nach England war einerseits, weitere Rennpraxis beim Ironman 70.3 in Staffordshire zu sammeln und zum anderen, unseren Coach Alun Woodward nach langer Zeit endlich wieder einmal zu treffen. Unter den „strengen Augen des Trainers“ 😉 zeigte Michi von Anfang an wieder eine solide Leistung und belegte im Feld der schnellen Britinnen (unter anderem 70.3 Vize-Weltmeisterin Emma Pallant) einen guten, aber den bekanntlich – etwas undankbaren- 4.Platz.

Foto Credits: Finisherpix

Michi zum Rennen:
„Es war ein schönes und hartes Rennen, das schon etwas aufregend begann: kurz vor 07:00 Uhr brach plötzlich dickster Nebel über den Chasewater Lake herein. An ein Schwimmen war nicht mehr zu denken und der Start wurde kurzer Hand auf unbestimmte Zeit nach hinten verschoben. Ich konnte mit der unerwarteten und ungewissen Situation gut umgehen, war aber sehr froh, als es dann nach 1h Wartezeit im Startkorridor (im Neopren und dicker Jacke) endlich losging und das Rennen regulär, ohne Verkürzung der Schwimmstrecke, gestartet werden konnte. Ich fühlte mich von Beginn an gut und führte lange Zeit die erste Verfolgergruppe beim Schwimmen an. Schließlich stieg ich als 3.Dame aus dem Wasser und wechselte zeitgleich mit Emma Palllant aufs Rad. Auf der sehr anspruchsvollen Radstrecke verlor ich zunächst noch eine Position an Nikki Bartlett und eine weitere an Ironman Lanzarote Siegerin Lucy Gossage, die ich aber bis ca. Kilometer 65 immer in Sichtweite hatte. Im letzten Drittel büßte ich leider nach ganz vorne noch einiges an Zeit ein, konnte dafür aber die, nach dem Schwimmen Führende Fanela Langridge überholen. Ich ging als 4.Dame auf den abschließenden, sehr verwinkelten Halbmarathon. Die ersten zwei Plätze waren klar an Pallant und Bartlett vergeben, danach entwickelte sich aber ein heißer Kampf um den letzten Podiumsplatz. Bis Kilometer 14 hatte ich sehr gute Laufbeine und es gelang mir, mich auf Position 3 vorzuarbeiten. Doch in der letzten Laufrunde erlebte ich dann plötzlich einen ziemlich unerwarteten, heftigen Kräfteeinbruch. Im Nachhinein betrachtet, war dieser wohl auf eine etwas mangelhafte Energieversorgung beim Radfahren zurückzuführen…ein Fehler, der eigentlich nicht passieren sollte und für den man meist irgendwann später im Rennen bezahlen muss! Ich musste jedenfalls büßen und wurde letzten Endes wieder von Fanela Langridge überrannt. Ein 4.Platz fühlt sich immer etwas bitter an, besonders wenn man den Podestplatz schon hatte und ihn dann um weniger als 1 Minute wieder verliert. Aber so ist der Sport und es ist eben erst vorbei, wenn es vorbei ist 😉 …trotzdem ist das Resume alles in allem positiv: es geht weiter aufwärts mit Form und Fuß! Dieses Mal steckte ich den Halbmarathon schon um Vieles besser weg, als noch vor 4 Wochen in St.George.“

Foto Credits: Finisherpix

Kurzer Ausblick:

Nach dem letzten Renn-Wochenende wollten wir endgültig entscheiden, ob wir die Qualifikation für die Ironman WM auf Hawaii 2018 noch weiter probieren. Um die Chance auf Hawaii zu wahren, wäre auf jeden Fall ein Ironman Anfang Juli nötig, ansonsten würde es mit dem Punktesammeln für das Kona-Pro -Ranking knapp werden. Aber auch wenn sich die Dinge nun gut entwickeln, müssen wir einsehen, dass eine Langdistanz – oder besser gesagt, ein Marathon- zum jetzigen Zeitpunkt, nach der Verletzung, einfach noch eine zu große Belastung für Michis Fuß darstellen würde. So groß Wille und Wunsch, wieder bei der WM auf Hawaii dabei zu sein auch sind, muss die Vernunft im Moment die Oberhand behalten – vor allem auch in Hinblick auf ihre weitere sportliche Zukunft.
Michi: „Natürlich fällt mir diese Entscheidung nicht leicht und tut es mir leid, dass ich dieses Jahr beim Ironman Austria nicht am Start bin. Doch ich möchte erst wieder eine Langdistanz in Angriff nehmen, wenn ich zu 100% fit und zu 100% in Form bin und dazu brauche ich einfach noch ein paar Wochen mehr Zeit!“

Der Fahrplan für die nächsten Wochen sieht nun wie folgt aus:

24.06. Mitteldistanz Chiemsee
08.07. Ironman 70.3 Schweden
22.07. Mitteldistanz TrumerTriathlon

Wir freuen uns, wenn ihr unsere Projekte/ Wettkämpfe hier weiter mit verfolgt!

Bis bald, Michi & Dani

Neues im alten Jahr

Zu lange war es nun zu still auf unserer Homepage. Gerade rechtzeitig vorm Jahreswechsel haben wir aber noch ein schnelles Update für euch…

Sportlich gesehen, gibt es leider von den letzten Wochen nicht sehr viel zu berichten, da wir beide körperlich lädiert waren: Michi wurde durch ihre Mittelfußfraktur zu ihrer bisher längsten Saisonpause gezwungen und auch Dani musste aufgrund einer Leistenbruch-OP längere Zeit mit dem Training aussetzen. Mittlerweile geht es aber im Lazarett Herlbauer wieder bergauf. Michi ist ihren Gips nach 8 Wochen nun endlich los und das Reha-Programm ist im vollen Gang. Denn auch wenn der Knochen gut verheilt und wieder belastbar ist, wird es noch etwas dauern, bis sie wieder mit dem Laufen beginnen kann. Weiterhin ist viel Geduld gefragt. Zu tun gibt es aber bei drei Sportarten zum Glück genug: neben der täglichen Therapie, liegt der Fokus derzeit logischer Weise beim Schwimmen. Krafttraining, sowie Radtraining auf der Rolle sind ebenfalls fixer Bestandteil des Trainingsplans.

Auch Dani hat wieder mit seinem Training begonnen, wenngleich in eingeschränkter Form. Nachdem Dani in den vergangenen zwei Jahren immer wieder mit seinen Rückenproblemen stark zu kämpfen hatte und so die gewünschte sportliche Entwicklung bzw. die Erfolge ausblieben, musste er sich letztendlich entscheiden, seine Profi-Triathlonlaufbahn zu beenden. Mit dem Sport aufhören, ist für ihn aber ein Ding der Unmöglichkeit. Zu groß ist die Leidenschaft für die drei Sportarten und zu stark ist er – schon alleine wegen seiner Trainertätigkeit – mit dem Triathlon verbunden.
Wir lieben und leben Triathlon und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Ganz im Gegenteil: Dani wird auch weiterhin sein Hobby zum Beruf machen – aber nicht mehr als Athlet, sondern als Geschäftsmann – im eigenen, kleinen aber feinen Sport-Shop.

 

Die Idee von einem eigenen Geschäft war immer wieder präsent und ist über lange Zeit gewachsen. Nun ist für uns der richtige Zeitpunkt, das Projekt h3-sports zu verwirklichen. Unser Shop ist in unseren Augen kein klassischer Bike-oder Triathlon-Shop, vielmehr zielen wir auf ein Gesamt-Konzept ab: neben dem Verkauf, liegt der Fokus vor allem auf Bike-Service/ Bike-Fitting & Coaching.

Dani: „Das Schrauben an meinen Rädern war schon immer eine große Leidenschaft von mir und in den letzten Jahren, in denen ich als Trainer tätig war, habe ich meine Athleten auch schon immer beim Kauf ihres Materials beraten. Seit ich den Entschluss gefasst habe, nicht mehr als Profitriathlet weiter zu machen, wollte ich nun diese Dinge beruflich kombinieren, um meine Erfahrungen, die ich als Leistungssportler in den vergangenen Jahren gemacht habe, weiter zu geben und weil ich auch der Meinung bin, dass eine gute Beratung heutzutage gar nicht mehr so leicht zu finden ist.“

Durch die Shop-Eröffnung hat sich unser (Trainings-) Alltag natürlich etwas verändert. Das Geschäft ist zwar unser gemeinsames Projekt, doch während Danis Fokus nun auf dem Shop liegt, ist Michis Job nach wie vor, Rennen zu starten:

Dani: „Ich bin hauptverantwortlich für alles rund um Service, Coaching, Beratung und Organisation. Michi unterstützt mich natürlich soweit es geht im Shop bei der Beratung und im administrativen Bereich und steht auch im Coaching Bereich bei Anfragen zur Verfügung. Aber ihre Hauptrolle ist nach wie vor die der Profi-Triathletin.“
Michi: „Klar ist es eine große Veränderung für uns, aber wir freuen uns auf die neue Herausforderung und wir werden auch in Zukunft sicher so viel wie möglich gemeinsam trainieren.“

Seit 08.12. ist unser Shop nun offiziell eröffnet. Schaut doch mal vorbei – wir freuen uns auf euren Besuch und beraten euch gerne zu den Themen Lauf-/Rad- und Triathlonsport.

Unsere Öffnungszeiten:
Montag: 06:00-12:00 Uhr  (für Kunden, die vlt. schon vor der Arbeit, das Rad zum Service bringen möchten)
Dienstag: 14:00-18:00 Uhr
Donnerstag: 14:00-18:00 Uhr
Freitag: 14:00- 18:00 Uhr
Bike-Fitting außerhalb der Öffnungszeiten nach Termin-Vereinbarung

Folgende Produkte haben wir derzeit im Shop:
Oakley (Sonnenbrillen)
Riggler Headwear (Hauben, Stirnbänder)
Formthotics (Schuheinlagen)
Sailfish (Neopren, Schwimm-Accessoires)
Xlab/ISM seat (Rad-Accessoires & Sättel)
On (Laufschuhe)
airstreeem.com (Räder)
h3 Customized Bike-& Triathlon-Bekleidung
Compex
Phantom Athletics Training Mask
Produkte nach Wunsch auf Bestellung

2017 war sichtlich in vielerlei Hinsicht ein sehr aufregendes, ereignisreiches und eindrucksvolles Jahr für uns. Wir durften als Team sehr schöne Erfolge feiern, mussten aber auch ein paar harte Niederlagen einstecken.  Es standen für uns große Entscheidungen/Veränderungen an und 2018 wird sicher viel Neues bringen! Wir sind gespannt und freuen uns auf die neuen Herausforderungen – eines ist aber fix und bleibt auf jeden Fall beim Alten: langweilig wird es bei uns nicht 😉  …wir freuen uns natürlich sehr, wenn ihr unsere Pläne auch im kommenden Jahr weiter mitverfolgt.

Zum Schluss möchten wir uns noch bei allen bedanken, die uns heuer unterstützt und begleitet haben und ohne die das Jahr 2017 gar nicht erst möglich gewesen wäre…unser größter Dank gilt unserer Familie, unseren Freunden, unserem Coach Woody, unseren Sponsoren (allen voran Silberpfeilenergy Drink) und Ausrüstern und unserem Therapeuten-Team! Ihr seid die Besten!

Wir wünschen euch allen einen guten Rutsch und ein supertolles, spannendes Jahr 2018!

Michi & Dani

IRONMAN WM Hawaii 2017

Kona 2017 ist Geschichte – unsere Bilanz: 19.Platz / 09:40:46

Auf den ersten Blick hin klingt das gar nicht so schlecht und ist sicher kein WM-Ergebnis für das man sich schämen muss. Sich darüber zu freuen, fällt uns jedoch im Moment schwer. Die Vorzeichen waren gut und wir gingen mit großen Erwartungen in das Rennen. Wir wussten, eine Top 10 Platzierung war ein hoch gestecktes, aber durchaus realistisches Ziel. Der Tag entwickelte sich für Michi zunächst auch sehr vielversprechend. Nach einer soliden Schwimm-Rad-Leistung wäre mit einem abschließenden, schnellen Marathon noch viel möglich gewesen. Doch aus der geplanten „pocketrocket-Aufholjagd“ wurde leider nichts. Nach ungefähr 10 Kilometern verspürte Michi plötzlich massive Schmerzen im linken Mittelfuß, die sie beinahe zur Aufgabe zwangen. Der Grund dafür wurde einen Tag später im Röntgen deutlich ersichtlich: Michi hatte sich eine Fraktur an der Basis des 2.Mittelfußknochens zugezogen… Als Sportler stellt man sich im Vorfeld eines Ironman auf die unterschiedlichsten Szenerien ein – wie z.B. einen Leistungseinbruch, einen technischen Defekt, Muskelkrämpfe, Magenprobleme, usw. Auch wir hatten mit vielem gerechnet, aber sicher nicht mit einem gebrochenen Fuß. Dass Michi trotz der Verletzung und der großen Schmerzen das Rennen bis zum Schluss durchzog, zeigt einmal mehr ihren eisernen Willen und Kampfgeist. Dennoch ist die Enttäuschung groß…

Michi zum Rennen:

Ich weiß im Moment nicht, was mehr schmerzt – mein Fuß oder die Tatsache, dass ich mein Potential beim Marathon nicht ausschöpfen konnte und somit auch mein Top 10 Traum geplatzt ist. Wir hatten den Fokus in der Vorbereitung auf das Laufen gelegt und ich trau mich zu behaupten, dass ich in der Laufform meines Lebens war. Dass ich das am Tag X nicht zeigen konnte, ist natürlich bitter. Ich hatte schon längere Zeit mit meinem linken Fuß zu kämpfen – besser gesagt, mit meiner linken Großzehe. Mein erblich bedingter Hallux Valgus machte mir zunehmend zu schaffen – nicht nur beim Laufen, auch beim Radfahren bekam ich immer wieder Schmerzen. Meine WM-Vorbereitung konnte aber nicht an einer schiefen Zehe scheitern. Ich tat alles, um mein Problem in den Griff zu bekommen und es gelang auch gut – scheinbar! Eine Woche vor dem Rennen nach meinem letzten schnellen Lauf verspürte ich erstmals leichte Schmerzen im linken Mittelfuß. In der Taper-Woche vergingen die Beschwerden wieder und ich hatte keinerlei Bedenken, dass mich mein Fuß oder meine Zehe im Rennen in irgendeiner Weise behindern würden. Ich fühlte mich mehr als bereit für den langen Tag. Beim Schwimmen war ich, genau wie wir erwartet hatten, in der zweiten großen Verfolgergruppe und ich stieg nach 57:56 aus dem Wasser. Auch am Rad entwickelte sich das Rennen weiter gut für mich. Im Gegensatz zum letzten Jahr, konnte ich meinen Abstand auf die vorderen Damen in Zaum halten. Vor allem hinauf nach Hawi war ich überrascht, wie gut sich meine Beine anfühlten. Dass ich auf den schnellen Bergab-Passagen mit meiner Statur etwas an Zeit verlieren würde, war mir bewusst und auch dass ich einen Großteil der Radstrecke komplett auf mich alleine gestellt war, machte mir nichts aus. Mit meiner Radzeit von 05:12:21 war ich zufrieden und deutlich schneller als 2016.

Fotocredit: Ingo Kutsche

Motiviert wechselte ich auf die Laufstrecke. Für gewöhnlich brauche ich immer ein paar Kilometer, um so richtig in meinen Laufschritt zu finden. Die Hitze am Alii-Drive war wie immer enorm. Doch die Temperatur war nicht primär mein Problem. Bereits nach gut 10 Kilometern wurden meine Schmerzen im linken Mittelfuß richtig akut. Ich kämpfte mich die Palani-Road hoch auf den Highway, wo Dani auf mich wartete. Als ich ihn sah, begann ich zu gehen und gleichzeitig zu heulen. Mein ganzes Konzept brach zusammen. Ich wusste, dass mit meinem Fuß etwas ganz und gar nicht passte, meine Schmerzen waren riesig und ich hatte keine Ahnung, wie ich noch weitere 13 Meilen schaffen sollte. Aufgeben konnte ich aber auch nicht. Nicht nach all der Arbeit, die wir in die Vorbereitung steckten und dem enormen Aufwand, den wir betrieben. Es ging mir dabei gar nicht so sehr um mich – viel mehr um alle Menschen um mich herum, die mich während der letzten Monate oder sogar Jahre ohne wenn und aber unterstützten…Dani, meine (Schwieger)Eltern, unser Trainer, Therapeuten…Sponsoren…zwei unserer Freunde, Lise und Thomas, waren extra als Support zum Wettkampf gekommen…die große Unterstützung über unser Crowdfundig-Projekt…es hing so viel an diesem Tag und all diese Gedanken schossen mir durch den Kopf. Ich konnte unmöglich aussteigen. Jedes andere Rennen hätte ich ohne Zögern, aus Vernunft, beendet. Aber es war die WM, wir waren um die halbe Welt gereist… und ich glaube, bei keinem anderen Ironman, geht es so sehr ums Finishen wie hier in Kona. Daher entschied ich mich, auch wenn es vielleicht nicht wirklich klug war, fürs Weitermachen. Ein DNF wäre am Ende ziemlich sicher noch schmerzhafter gewesen als ein verletzter Fuß. Ich wollte unbedingt ins Ziel und mir mein 10.Ironman Finish holen — notfalls müsste ich eben spazieren. Aber ich versuchte weiterzulaufen, bewusst über die Ferse, mehr Gewicht auf meine rechte Seite verlagert und schaffte es, mich mit all meinen mentalen Hilfsmitteln vom Schmerz abzulenken und Kilometer um Kilometer hinter mich zu bringen. Ich weiß nicht wie, aber es funktionierte – ich war komplett im „Tunnel“. Zum Schluss lief ich sogar noch an Rachel Joyce, der dreifachen Medaillen-Gewinnerin auf Hawaii, vorbei. Ich war wie ferngesteuert und so froh, als ich endlich auf die Zielgerade einbog. Genießen konnte ich den Zieleinlauf dieses Mal nicht. Als mich Dani in die Arme nahm, kamen all meine Emotionen hoch – die Enttäuschung über das verpasste Top-Ergebnis, die extremen Schmerzen und dann doch die Erleichterung, dass ich es ins Ziel geschafft hatte.

Wie schlimm die Verletzung tatsächlich war, stellte sich erst später heraus. Über Nacht wurden die Schmerzen, sowie Schwellung und Bluterguss am Mittelfuß immer größer, sodass wir uns am Sonntag Morgen gleich auf den Weg ins Krankenhaus machten. Das Röntgen zeigte dann einen offensichtlichen Bruch an der Basis des 2.Mittelfußknochens – was uns dann doch ein bisschen schockierte. Gipsverband, Krücken, Belastungsverbot sind vorerst die logische Konsequenz! Sobald wir nun wieder aus Hawaii zurück sind, werden wir nochmals alles genau abklären lassen und alle Hebel für eine rasche Heilung in Bewegung setzen. Wichtig ist vor allem, die Ursache zu eruieren, obwohl wir im Moment davon ausgehen, dass der Hallux Valgus das ursprüngliche Problem ist. Fakt ist, dass jetzt leider mal eine längere Pause ansteht…aber: I will be back!!!

Wir möchten uns an dieser Stelle noch bei euch allen für euer Daumendrücken, das Mitfiebern und die unglaublich vielen lieben Nachrichten und Genesungswünsche bedanken! Bei so viel positivem Feedback tut’s gleich etwas weniger weh 🙂

Bis bald
Michi & Dani

Countdown Ironman WM Hawaii

Es ist soweit: es brodelt in Kona – was so viel heißt, wie: die Rennwoche ist angebrochen und die Ironman WM am kommenden Samstag steht unmittelbar bevor! Man kann die steigende Spannung der unzähligen (komplett durchtrainierten) Athleten am Ali’i Drive, am Dig Me Beach und am Queen-K-Highway förmlich riechen. Die Stimmung ist einzigartig und die positive Energie der vielen Sportler genial. Trotzdem sind wir ganz froh, dass wir uns wieder für eine Unterkunft ein Stück außerhalb der „Kona-Bubble“ entschieden haben. Auf diese Weise haben wir die Möglichkeit, die einmalige Atmosphäre aufzusaugen, dem Trubel nach unseren Terminen aber auch wieder zu entkommen. So kann sich Michi in Ruhe auf den großen Tag einstellen und ihre Trainingseinheiten ungestört, ohne Ablenkung absolvieren.
Michis letzter großer Trainingsblock in den vergangenen zwei Wochen auf Big Island verlief gut und sie konnte sich bestens mit den vorherrschenden Bedingungen vertraut machen. Den Jetlag hatte sie in diesem Jahr relativ rasch verdaut und auch mit der Hitze scheint sie spürbar besser zurecht zu kommen. Auffällig sind allerdings die ständig wechselnden, zum Teil sehr stürmischen Windverhältnisse. Wir sind ja einiges an Wind aus Lanzarote gewöhnt, doch der böige Seitenwind auf Big Island ist nicht ohne und kann einen schon richtig fordern. Der Wind ist aber nur einer vieler Gründe, warum Michi mit großem Respekt in das Rennen gehen wird. Hawaii ist bekannt als das Paradies und Big Island ist wirklich traumhaft. Doch der Ironman hier hat es in sich und macht man einen kleinen Fehler, können sich die Götter der Insel auch schnell gegen einen wenden und man muss durch die Hölle gehen…bei jeder Langdistanz – und ganz besonders auf Hawaii – kann bekanntlich alles passieren. Selbst Weltmeister und Ironman-Champions wurden hier schon in die Knie gezwungen und mussten am Ende den Marathon spazieren gehen oder gar aufgeben. Aber genau das macht ja auch den Reiz und den Mythos des Ironman Hawaiis aus! Wir sind sehr stolz, dass wir es als kleines, feines Team nun schon zum zweiten Mal zur WM geschafft haben. Während Michi letztes Jahr ganz nach dem Motto „Dabeisein ist alles“ nach Kona kam, sind die Erwartungen heuer natürlich schon ein bisschen anders. Michis bisherige Saison war stark, die Vorbereitung verlief gut und die Form (insbesondere beim Laufen) sollte deutlich besser sein als 2016. Ziel ist auf jeden Fall, den 18.Platz aus dem Vorjahr zu verbessern. Klar, ein Top 10-Ergebnis wäre ein Traum – für den aber logischer Weise am Tag X alles bestens laufen muss, wenn die besten 40 Damen der Welt aufeinander treffen. Verstecken muss sich Michi aber mittlerweile nicht mehr. Aufgrund ihrer Rennergebnisse und ihrer aktuellen Position im Kona-Pro-Ranking wird sie am Samstag mit der Startnummer 109 (d.h. Nr.9 bei den Profi-Damen) unterwegs sein. Wenn das mal keine zusätzliche Motivation ist 🙂
Los geht’s am Samstag um um 6:25 – sprich um 18:35 MEZ. Das Rennen wird in diesem Jahr live im Red Bull TV und auf ZDF übertragen und Dani wird euch auf Facebook wieder so gut wie möglich auf dem Laufenden halten! Wir sind gespannt, was der Renntag bringen wird! Michi wird auf jeden Fall alles und wenn geht, noch mehr geben! Aber ganz egal, wie es am Ende ausgehen wird: wir sind unendlich dankbar, dass wir diesen Traum hier gemeinsam (er)leben dürfen und möchten uns auf diesem Weg auch nochmal besonders bei unserem Coach Alun Woodward für sein super Arbeit bedanken, bei unserer Familie und unseren Freunden, die immer für uns da sind und natürlich bei all unseren Sponsoren und Supportern, ohne die wir nicht hier wären…MAHALO…

So, nun aber genug der Worte – jetzt sollen Taten folgen 🙂
Bitte drückt uns die Daumen!

Bis bald
Michi & Dani

 

Michi nach dem Ho’ala Ironman Training Swim auf der Orignial-Wettkampfstrecke. Die Zeit von 55:48 würden wir nächste Woche auch akzeptieren 😉

update: road to world championship

In den vergangenen Wochen war es hier auf unserer Homepage ein bisschen ruhiger… nicht, dass wir nichts zu berichten gehabt hätten oder untätig gewesen wären – ganz im Gegenteil: Michis Hawaii-Vorbereitungen halten uns seit Mitte Juli ziemlich auf trapp, sodass einige Dinge einfach auf der Strecke blieben…Die Tage verflogen in der letzten Zeit gefühlt noch etwas schneller als sonst und mittlerweile sind es nur noch zwei Wochen bis zu DEM Rennen des Jahres, der Ironman WM. Bevor es jetzt bald richtig ernst wird, haben wir hier noch ein kleines Update über Michis #roadtokona für euch:

Michis frühe Hawaii-Qualifikation ermöglichte uns dieses Jahr eine viel strukturiertere Vorbereitung als 2016. Nach einer kurzen Verschnaufpause nach dem Ironman Frankfurt startete Michi mit einem fünf wöchigen Trainingsblock Zuhause in Salzburg. Der Fokus lag zunächst vor allem beim Laufen und auf Speed-Work. Danach folgten drei Wochen gezieltes „Kona-Trainingslager“ auf Lanzarote. Wir hatten uns im Vorhinein lange und gründlich überlegt, wo wir die Hawaii-Vorbereitung machen sollten. Viele Athleten trainieren in Amerika, wie zum Beispiel in Texas oder Boulder. Aber unsere Wahl fiel dann trotzdem wieder auf das Altbewährte zurück. Michis Training für den Ironman Texas funktionierte heuer im Frühjahr so gut auf Lanzarote, warum also irgendwelche Experimente machen?! Die Bedingungen sind zum Teil ganz ähnlich wie auf Big Island, vor allem was den Wind angeht und dass Anfang September der Ironman 70.3 Lanzarote statt fand, traf sich auch bestens. Die anspruchsvolle Mitteldistanz, 6 Wochen vor dem Saisonhighlight, bot sich ideal als Formtest und wertvolle Trainingseinheit an. Michi belegte in einem starken Starterfeld hinter Anne Haug und Lucy Charles den dritten Platz. Die Leistung war in Hinblick auf den Trainingsstand zwar sehr solide, aber bis zum 14.10. gab es noch etliche Hausaufgaben zu erledigen. Der Podestplatz gab natürlich Rückenwind, Michi steckte die Wettkampfbelastung gut weg und konnte in den darauf folgenden Wochen super trainieren.

Danach ging es für einen kurzen Zwischenstopp zurück in die Heimat: letzte organisatorische Dinge erledigen, Energietanken bei Familie und Freunden…

und vor allem auch Vorbereitungen für ein weiteres großes Projekt treffen, das nach Kona auf uns wartet – dazu möchten wir aber noch nicht viel verraten 😉

Und dann saßen wir auch schon im Flieger Richtung Hawaii und los ging unser großes Abenteuer des Jahres. Seit Sonntag befinden wir uns nun auf Big Island und wir sind, genau wie im letzten Jahr, schlicht weg begeistert von der Insel. Für die „Hang-loose“ Stimmung ist im Moment aber noch keine Zeit – bis zum Rennen am 14.10. stehen noch wichtige Trainingseinheiten am Programm. Die Müdigkeit ist derzeit noch ziemlich groß – entweder noch vom Jetlag oder schon vom ersten großen 3-Tage-Trainingsblock. Eine kurze aber heftige Schrecksekunde hatten wir auch schon: Dani übersah einen großen Stein in der Abfahrt von Hawi und machte so ungewollte Bekanntschaft mit dem Highway. Gott sei dank ist bis auf etliche Abschürfungen und Prellungen nicht viel passiert. Zum Glück hat Dani seine persönliche Krankenschwester immer mit dabei und Michi bekommt wieder etwas Übung, für den Fall dass sie nach der Profi-Triathletinnen Karriere wieder in ihren alten Beruf zurückkehren möchte. Sehr ärgerlich ist nur, dass das neue Airstreeem Super TT Road nach nur wenigen Ausfahrten ziemlich ramponiert ist. Wenn man so viele Stunden im Jahr auf der Straße verbringt, kommen leider auch manchmal solche Dinge vor. Solange nicht mehr passiert, muss man einfach nur dankbar sein.

Überaus erfreulich ist dafür die Nachricht, dass wir unser I believe in you Crowdfunding Projekt für die Ironman WM doch noch erfolgreich beenden konnten. Wir freuen uns riesig über den zahlreichen Support! Wir wissen die Unterstützung sehr zu schätzen und möchten uns fürs erste auf diesem Weg bei ALLEN 53 Unterstützern recht herzlichen bedanken! VIELEN DANK!!!!! Nach dem Wettkampf wird sich Michi natürlich noch bei jedem einzelnen persönlich melden. Dieser Erfolg gibt Michi jetzt nochmal einen zusätzlichen Motivationsschub für die letzte bevorstehende anspruchsvolle Trainingswoche.

…wir halten euch hier auf dem Laufenden!

ALOHA Michi & Dani

Mit Crowdfunding zur Ironman WM nach Kona…

Der Countdown zur Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii, am 14.10.2017, läuft und unsere Vorbereitungen für das große Saison-Highlight haben schon längst begonnen. Im Gegensatz zum letzten Jahr hatte Michi heuer als 11. des Kona-Pro-Rankings ihr „Kona-Ticket“ bereits beim ersten Qualifikationsschluss im Juli in der Tasche. Das sollte uns natürlich eine viel bessere Ausgangssituation, sprich eine gezieltere Planung und Vorbereitung als 2016 ermöglichen. Wir wissen dieses Jahr, was uns auf  Big Island erwarten wird. Jetzt gilt es die Erfahrungen und das Gelernte aus dem Vorjahr bestmöglich zu nützen und umzusetzen. Michi wird sich am 14.10. mit den besten Triathletinnen der Welt messen und daher müssen wir das Optimum im Training, aber auch beim Material herausholen, wenn sie konkurrenzfähig sein möchte. Triathlon ist schon lange mehr als nur die Summe der drei Sportarten Schwimmen – Radfahren – Laufen! Triathlon ist Detailarbeit. Material, Ernährung, Regeneration, mentale Komponente…alles spielt eine Rolle. Heutzutage wird nichts mehr dem Zufall überlassen. Bei den besten der Besten ist alles bis ins kleinste Detail individuell abgestimmt und im Windkanal getestet. Es geht um jedes einzelne Watt und um jedes einzelne Gramm, das man sich sparen und das am Ende um eine Platzierung entscheiden kann. Auch wir versuchen, uns jedes Jahr in den einzelnen Bereichen zu verbessern und weiter zu entwickeln – mit den Mitteln, die uns und unserem kleinen aber feinen Team zur Verfügung stehen. Wir sind stolz auf das, was wir bereits geschafft und wie weit wir es schon gebracht haben. Aber wir sagen auch ganz offen: unsere Mittel sind begrenzt und mit dem Budget, das uns zur Verfügung steht, können wir so ein riesen Projekt wie Hawaii im Grunde nicht finanzieren bzw. müssen wir in vielen Bereichen große Abstriche in Kauf nehmen.

weiterlesen

5.Platz Ironman European Championship & Hawaii Qualifikation

Wie knapp Erfolg und Misserfolg im Sport oft nebeneinander liegen können, wurde uns an den vergangenen zwei Wochenenden wieder einmal deutlich vor Augen geführt! Musste Michi bei ihrem Heimrennen, dem Ironman Austria am 02.07., mit gesundheitlichen Problemen bitter enttäuscht aufgeben, meldete sie sich eine Woche später beim Ironman Frankfurt (European Championship) mit einer soliden Leistung zurück und konnte sich am Ende nicht nur über einen guten 5.Platz bei der EM freuen, sondern vor allem über den momentanen 10.Platz im Kona-Pro-Ranking, was bedeutet, dass die Qualifikation für die Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii gesichert ist!

weiterlesen

Sieg beim Keszthely Triathlon

Michi konnte vergangenen Samstag beim Keszthely Triathlon über die Halbironman-Distanz in einem spannenden Rennen ihren ersten Gesamtsieg in dieser Saison feiern…
Ein tolles Wochenende am ungarischen Plattensee liegt hinter uns. Wir waren erstaunt und sehr positiv überrascht, wie professionell, herzlich und groß die Veranstaltung aufgezogen war: Top-Organisation, ansprechende Streckenführung, starkes Starterfeld, super Service für die Athleten…das Triathlon-Festival in Keszthely ist auf jeden Fall weiter zu empfehlen und steht den Wettkämpfen der großen Rennserien um nichts nach!

weiterlesen

Ironman Lanzarote…

Der Ironman Lanzarote ist nun schon knapp eine Woche her…dass es dieses Mal mit dem Rennbericht etwas länger gedauert hat, werden wohl alle, die Danis Wettkampf etwas mitverfolgt haben, verstehen…

weiterlesen

Next race: Ironman Lanzarote

Nach unserer Amerika-Reise war unsere Freude auf Zuhause schon sehr groß. Doch unser Heimataufenthalt war nicht viel mehr als ein kurzer Zwischenstopp…denn seit Freitag befinden wir uns nun schon wieder auf unserer „Lieblings-Trainingsinsel“ Lanzarote…aber jetzt steht nicht das Training im Vordergrund, sondern der Ironman Lanzarote, am 20.Mai…wie angekündigt, werden dieses Mal die Rollen getauscht: nun ist Dani mit dem Starten an der Reihe, während Michi den Betreuer-Part übernehmen wird.

weiterlesen