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update: road to world championship

In den vergangenen Wochen war es hier auf unserer Homepage ein bisschen ruhiger… nicht, dass wir nichts zu berichten gehabt hätten oder untätig gewesen wären – ganz im Gegenteil: Michis Hawaii-Vorbereitungen halten uns seit Mitte Juli ziemlich auf trapp, sodass einige Dinge einfach auf der Strecke blieben…Die Tage verflogen in der letzten Zeit gefühlt noch etwas schneller als sonst und mittlerweile sind es nur noch zwei Wochen bis zu DEM Rennen des Jahres, der Ironman WM. Bevor es jetzt bald richtig ernst wird, haben wir hier noch ein kleines Update über Michis #roadtokona für euch:

Michis frühe Hawaii-Qualifikation ermöglichte uns dieses Jahr eine viel strukturiertere Vorbereitung als 2016. Nach einer kurzen Verschnaufpause nach dem Ironman Frankfurt startete Michi mit einem fünf wöchigen Trainingsblock Zuhause in Salzburg. Der Fokus lag zunächst vor allem beim Laufen und auf Speed-Work. Danach folgten drei Wochen gezieltes „Kona-Trainingslager“ auf Lanzarote. Wir hatten uns im Vorhinein lange und gründlich überlegt, wo wir die Hawaii-Vorbereitung machen sollten. Viele Athleten trainieren in Amerika, wie zum Beispiel in Texas oder Boulder. Aber unsere Wahl fiel dann trotzdem wieder auf das Altbewährte zurück. Michis Training für den Ironman Texas funktionierte heuer im Frühjahr so gut auf Lanzarote, warum also irgendwelche Experimente machen?! Die Bedingungen sind zum Teil ganz ähnlich wie auf Big Island, vor allem was den Wind angeht und dass Anfang September der Ironman 70.3 Lanzarote statt fand, traf sich auch bestens. Die anspruchsvolle Mitteldistanz, 6 Wochen vor dem Saisonhighlight, bot sich ideal als Formtest und wertvolle Trainingseinheit an. Michi belegte in einem starken Starterfeld hinter Anne Haug und Lucy Charles den dritten Platz. Die Leistung war in Hinblick auf den Trainingsstand zwar sehr solide, aber bis zum 14.10. gab es noch etliche Hausaufgaben zu erledigen. Der Podestplatz gab natürlich Rückenwind, Michi steckte die Wettkampfbelastung gut weg und konnte in den darauf folgenden Wochen super trainieren.

Danach ging es für einen kurzen Zwischenstopp zurück in die Heimat: letzte organisatorische Dinge erledigen, Energietanken bei Familie und Freunden…

und vor allem auch Vorbereitungen für ein weiteres großes Projekt treffen, das nach Kona auf uns wartet – dazu möchten wir aber noch nicht viel verraten 😉

Und dann saßen wir auch schon im Flieger Richtung Hawaii und los ging unser großes Abenteuer des Jahres. Seit Sonntag befinden wir uns nun auf Big Island und wir sind, genau wie im letzten Jahr, schlicht weg begeistert von der Insel. Für die „Hang-loose“ Stimmung ist im Moment aber noch keine Zeit – bis zum Rennen am 14.10. stehen noch wichtige Trainingseinheiten am Programm. Die Müdigkeit ist derzeit noch ziemlich groß – entweder noch vom Jetlag oder schon vom ersten großen 3-Tage-Trainingsblock. Eine kurze aber heftige Schrecksekunde hatten wir auch schon: Dani übersah einen großen Stein in der Abfahrt von Hawi und machte so ungewollte Bekanntschaft mit dem Highway. Gott sei dank ist bis auf etliche Abschürfungen und Prellungen nicht viel passiert. Zum Glück hat Dani seine persönliche Krankenschwester immer mit dabei und Michi bekommt wieder etwas Übung, für den Fall dass sie nach der Profi-Triathletinnen Karriere wieder in ihren alten Beruf zurückkehren möchte. Sehr ärgerlich ist nur, dass das neue Airstreeem Super TT Road nach nur wenigen Ausfahrten ziemlich ramponiert ist. Wenn man so viele Stunden im Jahr auf der Straße verbringt, kommen leider auch manchmal solche Dinge vor. Solange nicht mehr passiert, muss man einfach nur dankbar sein.

Überaus erfreulich ist dafür die Nachricht, dass wir unser I believe in you Crowdfunding Projekt für die Ironman WM doch noch erfolgreich beenden konnten. Wir freuen uns riesig über den zahlreichen Support! Wir wissen die Unterstützung sehr zu schätzen und möchten uns fürs erste auf diesem Weg bei ALLEN 53 Unterstützern recht herzlichen bedanken! VIELEN DANK!!!!! Nach dem Wettkampf wird sich Michi natürlich noch bei jedem einzelnen persönlich melden. Dieser Erfolg gibt Michi jetzt nochmal einen zusätzlichen Motivationsschub für die letzte bevorstehende anspruchsvolle Trainingswoche.

…wir halten euch hier auf dem Laufenden!

ALOHA Michi & Dani

Mit Crowdfunding zur Ironman WM nach Kona…

Der Countdown zur Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii, am 14.10.2017, läuft und unsere Vorbereitungen für das große Saison-Highlight haben schon längst begonnen. Im Gegensatz zum letzten Jahr hatte Michi heuer als 11. des Kona-Pro-Rankings ihr „Kona-Ticket“ bereits beim ersten Qualifikationsschluss im Juli in der Tasche. Das sollte uns natürlich eine viel bessere Ausgangssituation, sprich eine gezieltere Planung und Vorbereitung als 2016 ermöglichen. Wir wissen dieses Jahr, was uns auf  Big Island erwarten wird. Jetzt gilt es die Erfahrungen und das Gelernte aus dem Vorjahr bestmöglich zu nützen und umzusetzen. Michi wird sich am 14.10. mit den besten Triathletinnen der Welt messen und daher müssen wir das Optimum im Training, aber auch beim Material herausholen, wenn sie konkurrenzfähig sein möchte. Triathlon ist schon lange mehr als nur die Summe der drei Sportarten Schwimmen – Radfahren – Laufen! Triathlon ist Detailarbeit. Material, Ernährung, Regeneration, mentale Komponente…alles spielt eine Rolle. Heutzutage wird nichts mehr dem Zufall überlassen. Bei den besten der Besten ist alles bis ins kleinste Detail individuell abgestimmt und im Windkanal getestet. Es geht um jedes einzelne Watt und um jedes einzelne Gramm, das man sich sparen und das am Ende um eine Platzierung entscheiden kann. Auch wir versuchen, uns jedes Jahr in den einzelnen Bereichen zu verbessern und weiter zu entwickeln – mit den Mitteln, die uns und unserem kleinen aber feinen Team zur Verfügung stehen. Wir sind stolz auf das, was wir bereits geschafft und wie weit wir es schon gebracht haben. Aber wir sagen auch ganz offen: unsere Mittel sind begrenzt und mit dem Budget, das uns zur Verfügung steht, können wir so ein riesen Projekt wie Hawaii im Grunde nicht finanzieren bzw. müssen wir in vielen Bereichen große Abstriche in Kauf nehmen.

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5.Platz Ironman European Championship & Hawaii Qualifikation

Wie knapp Erfolg und Misserfolg im Sport oft nebeneinander liegen können, wurde uns an den vergangenen zwei Wochenenden wieder einmal deutlich vor Augen geführt! Musste Michi bei ihrem Heimrennen, dem Ironman Austria am 02.07., mit gesundheitlichen Problemen bitter enttäuscht aufgeben, meldete sie sich eine Woche später beim Ironman Frankfurt (European Championship) mit einer soliden Leistung zurück und konnte sich am Ende nicht nur über einen guten 5.Platz bei der EM freuen, sondern vor allem über den momentanen 10.Platz im Kona-Pro-Ranking, was bedeutet, dass die Qualifikation für die Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii gesichert ist!

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Sieg beim Keszthely Triathlon

Michi konnte vergangenen Samstag beim Keszthely Triathlon über die Halbironman-Distanz in einem spannenden Rennen ihren ersten Gesamtsieg in dieser Saison feiern…
Ein tolles Wochenende am ungarischen Plattensee liegt hinter uns. Wir waren erstaunt und sehr positiv überrascht, wie professionell, herzlich und groß die Veranstaltung aufgezogen war: Top-Organisation, ansprechende Streckenführung, starkes Starterfeld, super Service für die Athleten…das Triathlon-Festival in Keszthely ist auf jeden Fall weiter zu empfehlen und steht den Wettkämpfen der großen Rennserien um nichts nach!

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Ironman Lanzarote…

Der Ironman Lanzarote ist nun schon knapp eine Woche her…dass es dieses Mal mit dem Rennbericht etwas länger gedauert hat, werden wohl alle, die Danis Wettkampf etwas mitverfolgt haben, verstehen…

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Next race: Ironman Lanzarote

Nach unserer Amerika-Reise war unsere Freude auf Zuhause schon sehr groß. Doch unser Heimataufenthalt war nicht viel mehr als ein kurzer Zwischenstopp…denn seit Freitag befinden wir uns nun schon wieder auf unserer „Lieblings-Trainingsinsel“ Lanzarote…aber jetzt steht nicht das Training im Vordergrund, sondern der Ironman Lanzarote, am 20.Mai…wie angekündigt, werden dieses Mal die Rollen getauscht: nun ist Dani mit dem Starten an der Reihe, während Michi den Betreuer-Part übernehmen wird.

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Platz 2 beim Ironman Texas

Nach dem 2.Platz beim Ironman 70.3 Texas Anfang April gelang Michi drei Wochen später, am vergangenen Samstag, beim Rennen über die volle Ironman-Distanz, dem Ironman Texas (North American Championship) erneut der Sprung aufs Podest: wieder Platz 2!

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Countdown Ironman Texas

Unmittelbar nach dem Ironman 70.3 Texas ging es für uns von Galveston gleich weiter ins Landesinnere, in die, nördlich von Houston gelegenen, „The Woodlands“ um dort unsere Trainings-Base bis zum Ironman Texas, am 22.4., aufzuschlagen. Auch dort hatten wir wieder großes Glück mit unserem Homestay und dank der Hilfe unseres Host Jamey fanden wir schnell Anschluss in der kleinen, aber feinen lokalen Triathlon-Community. Tim Floyd, ehemaliger Leistungsschwimmer und nun seit langem renommierter Schwimmtrainer, nahm uns zusammen mit einigen anderen Profis, die ebenso schon für den Ironman angereist waren, in seine Schwimmgruppe auf. Gute Trainingsbedingungen, auf den Ironman ausgerichtete Schwimmprogramme und super motivierende Stimmung unter den Athleten…da nimmt man selbst das Frühaufstehen für das morgendliche Training um 6:00 in Kauf! Trotz spezifischer Wettkampf-Vorbereitung konnten wir uns mit den anderen Profis immer wieder absprechen, einige Einheiten am Rad zusammen absolvieren und sich auch mal abseits des Trainings auf einen Kaffe oder zum Essen treffen.

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Platz 2 beim IM 70.3 Texas

Das 1.Rennen des Jahres, der Ironman 70.3 Texas (1,9km Schwimmen/90km Radfahren/21,1km Laufen) ist Geschichte…und das Ergebnis unseres Saisoneinstiegs hätte gegensätzlicher fast nicht sein können: so erfreulich Michis 2.Platz einerseits ist, so bitter ist Danis DNF aufgrund eines Knockouts beim Schwimmen andererseits…unsere „Achterbahn-Fahrt“ scheint im Moment irgendwie nicht aufhören zu wollen. Am Ende des Tages nützten wir den gewonnenen Champagner aber auf jeden Fall dazu, auf den Podestplatz anzustoßen und nicht, um den Frust zu ertränken…

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„Kick-Off 2017“

Lanzarote – Salzburg – Texas…10 Tage Zwischenstopp Zuhause in Salzburg ist kein langer Zeitraum und für uns war er gefühlt sogar noch um einiges kürzer…und nicht nur wegen der Zeitumstellung…

…vor unserer großen Amerika-Reise gab es noch einiges zu erledigen, doch gerade in der Ironman-Vorbereitung sollte das Training klarer Weise nicht allzu sehr darunter leiden. Für zusätzliche Herausforderung wurde auf unserem Rückflug von Lanzarote gesorgt, da sich die Fluglinie wegen angeblicher Gewichtsprobleme kurzer Hand entschied, das gesamte Gepäck aller Passagiere auf der Insel zurück zu lassen. Unsere Sorge galt natürlich primär unseren Rädern – ohne diese sind wir Triathleten ja ziemlich aufgeschmissen…Dank des großen Einsatzes unseres Reisebüros Marx Reisen konnten schließlich unsere Koffer doch relativ schnell ausfindig gemacht und nachgeschickt werden. Die extra Autofahrt nach München nahmen wir dann gerne in Kauf, denn dafür blieben unsere Räder zum Glück unversehrt.

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